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Vermietung und Verpachtung > Steuern

Besteuerung von Einkünften leitender Angestellter aus nichtselbständiger Arbeit

Daniel Lehmann, Co-Autor(en) Dr. Ruth Bloch-Riemer und Andrea Steffen

In Abweichung zu den meisten Doppelbesteuerungsabkommen sowie auch zum OECD-Musterabkommen von Einkommen und Vermögen weist das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland (SR 0.672.913.62, nachfolgend das "DBA-D/CH") für die Besteuerung von Einkünften leitender Angestellten eine Besonderheit auf: Gemäss Art. 15 Abs. 4 DBA-D/CH kann eine natürliche Person, die in einem Vertragsstaat ansässig, aber als Vorstandsmitglied, Direktor, Geschäftsführer oder Prokurist einer in dem anderen Vertragsstaat ansässigen Kapitalgesellschaft tätig ist, mit den Einkünften aus dieser Tätigkeit in diesem anderen Staat besteuert werden. Diese Regelung ist deshalb eine Besonderheit des internationalen Steuerrechts, da sie vom gewöhnlichen Arbeitsortprinzip und der Monteurklausel abweicht; sie wird aber nur angewandt, falls der leitende Angestellte nicht als Grenzgänger nach Art. 15a DBA-D/CH zu qualifizieren ist.


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